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KAMBODSCHAVon Saigon ging es mit dem Bus über die Grenze nach Kambodscha, um direkt in Phnom Penh den ersten von zwei wesentlichen Stopps zu machen. Zur Geschichte des Landes: Kambodscha war abgesehen der Kolonialherrschaft der Franzosen immer schon ein instabiles Land (bedingt durch schwache Königreiche umringt von starken indochinesischen Nachbarländern), das im Wesentlichen Mitte der 1970er Jahre durch den Putsch der roten Khmer unter der Führung von Pol Pot in eine knapp vierjährige Schreckensherrschaft versetzt wurde. Ziel: Kurzfristiger Wandel des Landes in einen Bauernstaat nach zuvor konstruierter Ideologie unter Einsatz jeglicher Mittel. Folge: Vertreibung aller Menschen aus den Städten (Phnom Penh = „Entleerung“ innerhalb von 3 Tagen), Sklavenarbeit auf dem Land, jeglicher Widerstand wurde mit sofortiger Erschießung oder eher Erschlagung (mangels Munition) unterbunden. Politische Häftlinge wurden im Genozid Lager „S21“ untergebracht und wie Tiere gefoltert, um Informationen zu erhalten. Zwangsläufige Tötung außerhalb der Stadt auf den sog. Killing Fields (Tötungsfelder) – um Munition zu sparen mittels Erschlagung oder Köpfung. 1979 Liberalisierung durch die Vietnamesen. Todesopfer 1975-79: Rund 3 Mio. Das alles soll die traurige Geschichte von Laos nochmals übertreffen. Die Folgen für Kambodscha sind groß, jedoch scheint die Bevölkerung dank unbändigem Willen die Folgen dieser Geschichte gut zu überwinden. Wir stießen auf ein prosperierendes Phnom Penh mit dennoch großen Gegensätzen aus westlich-touristisch orientierten Prachtbauten, Hotels und Lokalen wie auch Straßenzügen und Märkten, die mich persönlich an Indien erinnern ließen. Kein Wunder: Ist das Land Kambodscha stark durch die indo-chinesischen Handelswege geprägt. Beide Nachbarländer sind auch diejenigen, die wohl nicht ohne Grund am meisten Aufbauhilfe betreiben. Die zweite Station in Kambodscha hieß Siem Reap, und das im Wesentlichen der Tempelanlage namens "Angkor" wegen. Die im 9. bis 15. Jahrhundert errichtete Stadt wurde weltberühmt durch ihre mehr als 1.000 Tempel - allen voran dem Angkor Wat. Wat steht für Tempel, und von denen gibt es in Asien so viele, dass man irgendwann unweigerlich trotz allem Respekt die Muße verliert, erneut einen derartigen Tempel zu erkunden. Angkor ist anders. Die Tempelstadt beeindruckt sehr.

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